De Motoclub vum Personal vun der Gemeng Letzebuerg
ist ein Motorradclub des Personals der Gemeinde Luxemburg. Interessant für jeden Biker ist das volle Programm, das jedes Jahr im späten Winter ausgearbeitet wird. Doch zuerst zu der Gründung.
Alles begann nach einem Telefongespräch zwischen Robert Schaeler aus dem Service Hygiène und Jean-Marie Thill vom Service Imposition. Beide hatten die Idee einen Motorradclub zu gründen. Sämtliche Dienststellen wurden intern angeschrieben und eingeladen zu einer Versammlung im Frühjahr des Jahres 1991. Überrascht waren Beide über die hohe Teilnehmerzahl, und zwar über 50 Motorradfahrer. Überwältigt von einem solchen Andrang hat sich sehr schnell ein Comité zusammengefunden. Guy Schmitz und Jean-Claude Dumont, beide vom Service Imposition traten dem Vorstand bei. Als Basis dienten die leicht veränderten Statuten des Surfclubs, wo Jean-Marie damals Sekretär war. Er wurde auch sofort zum Präsidenten gewählt. In dieser Versammlung in einem Café in Bartring wurde über das Funktionieren des Clubs gesprochen. Schnell stand fest, dass sich die Mitglieder wöchentlich Treffen, mehrere Tagestouren organisiert werden und ein Motorradsausflug von mehreren Tagen im Programm steht.
Kurz danach fuhren ungefähr 20 Motorräder in die Ardennen. Es bildete sich sofort eine Clique, die bis zum heutigen Tage noch besteht. Im ersten Jahr wurden 6 Ausflüge organisiert, die Meisten davon in unsere Nachbarländer Deutschland und Belgien, dies zwischen 250 und 400 Kilometer. Einige Jahre später wurde neben der jährlichen Generalversammlung im spätem Winter, wo für das Essen gesorgt ist ein Grillfest im Hochsommer organisiert, und dies beim Caissier Arsène Diedrich, wo bei netten Zusammensein über alle Neuheiten diskutiert wird.
Die Mitgliederzahl des Clubs schwankt um die 80 und das Alter ist zwischen 25 und 70 Jahre, wobei der \\\"harte Kern\\\" so um die 20 Biker liegt. Manche müssen Pausen wegen Beruf- oder Familienpläne, doch früher oder später finden Sie sich wieder, denn das Motorradfahren ist und bleibt eine Sucht.
Seit 2007 ist der Club stolzer Besitzer eines eigenen Lokales, welches mit viel Geduld und Arbeit restauriert wurde. Dank dem Einsatz vom Schöffen Xavier Bettel und der Idee von Alex Nerenhausen treffen sich jetzt die Biker in einem gemütlichem Raum mit einigen Sofas und einer Bar. In diesem Lokal organisierte der Club eine Sylvesterparty, und dies mit vollem Erfolg. 36 Leute feierten bis früh in den Morgen.
Schon Anfang der 90-er Jahre fuhr MotoVDL mehrmals mehrere Tage in die Vogesen und in den Schwarzwald. Doch schon bald folgte der Gardasee in Italien, ein Kurvenparadies für jeden Motorradfahrer. Dann folgte San Remo bei Genua, Serfaus im Motorradhotel Auer Hans, Abtenau und das Allgäu. Später dann standen entferntere Ziele im Programm, wo mit Hilfe des Zuges der Weg verkürzt wurde. Hierzu zählt Korsika, wo der Club 2001 eine der schönsten europäischen Insel umfuhr. Dann im darauf folgenden Jahr wurden die Pyrenäen ins Auge gefasst. Ein echtes Erlebnis sowohl in Atlantiknähe wie auch im Mittelmeerbereich. Dann stand 2003 Sardinien im Programm, eine weniger wilde Insel als Korsika, aber dafür wesentlich bessere Straßenbeläge. Dann fuhr der Club zurück in die Alpen, nämlich nach Kärnten, wo mehrmals das neue Europamitglied Slowenien besucht wurde. 2005 war die Toskana der Höhepunkt der Saison. 2006 feierte der Club sein 15-jähriges Bestehen und organisierte eine Reise in die USA. 2007 fuhr der Club nach Südfrankreich und 2008 war die Route des Grandes Alpes geplant sowie ein zweites Mal nach Korsika. Danach fuhr der Club nach Norditalien, Provence, Nordspanien und ein weiteres mal Korsika.
Einer der Höhepunkte der letzten Jahre war das Treffen mit dem deutschen Bundestag. Unser verstorbenes Mitglied Willy Bourg, Deputierter und Schöffen der Stadt fragte unseren Club uns dort an der Europatour des Bundestags zu beteiligen. Am Nürburgring trafen wir unter anderem Herr Struck und andere Bundestagsabgeordnete um die Nordschleife unter Führung des Rekordhalters Helmut Dähne zu umrunden. Dann ging es weiter nach Schengen um dann später weiter unter Polizeigeleit in die Chamber zu fahren, wo die 250 Motorräder auf dem Knuedler parkten um dann die Chamber zu besuchen, wo Minister Spautz die Ansprache hielt.
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